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Kräuterfee "Gabiana"

Am 15. Juni 2013 wurde ich von den Teilnehmern des 5. Literaturfreundetreffens an der Goitzsche, im Haus an See in Schlaitz zur Kräuterfee Gabiana ernannt.

Deutsche Königinnen e.V.

Als Gast kam Anne, die Sächsische Wermsdorfer Fischkönigin.

    

Das Feenreich....

   

Die Kräuterfee

 

Hallo, ihr lieben Leute,

kennt ihr schon die Dübener Heide?

Dort gibt es eine Kräuterfee,

sie wohnt an einem schönen See.

 

Sie streift durch Wiesen und durch Felder,

sie liebt die Blumen und die Wälder.

Sie mag Löwenzahn und frischen Klee,

Gabiana heißt die Kräuterfee.

 

Sie kennt Pilze und auch Beeren,

von denen kann man sich ernähren.

Und mit ihrer Zauberkraft

mixt sie Salben und auch Saft.

 

Wenn dich einmal Schmerzen plagen,

ob im Rücken oder Magen,

vielleicht helfen Tropfen oder Tee

von unserer guten Kräuterfee.

von Marion Lange

Das Kräutersalz

 

Die Sonne strahlt vom Himmel und die Fee Gabiana streift durch die Wiesen am Muldestausee entlang. Die Bienen summen und Schmetterlinge verkünden den nahen Sommer. Die Kräuterfee Gabiana pflückt ein paar ihrer Lieblingsblumen – Margariten. Sie atmet den Duft der Frühlingwiese und träumt so vor sich hin.

         „Au, was war das?“ Gabiana ist gestürzt und liegt längelang auf der Wiese. „Na, wer bist du denn?“ Vor der Kräuterfee hockt ein kleines Männchen.

         „Ich… ich… ich bin ein Waldwichtel, ich bin der Wurze Luwe…“

         „Der Wurze Luwe? Und was machst du hier?“

         „Ich… ich sammle Kräuter…“

         „Kräuter? Auf meiner Wiese? Wo kommst du her?“

         „Aus dem Thüringer Kräuterland komme ich... und ich bin auf der Suche nach neuen Kräutern.

 Ich habe nämlich etwas ganz besonderes vor…“

         „Und was hast du vor?“

         „Das verrate ich dir nicht…“

  „Dann verschwinde von meiner Wiese! Und gib mir die Kräuter aus deinem Korb, sofort! Die gehören mir.“

         „Nicht so schnell! Nun warte doch. Wenn du es niemanden weitersagst, weihe ich dich in mein Geheimnis ein. Ich möchte… ich möchte ein neues Kräutersalz erfinden.“

         „Ein Kräutersalz? Das klingt gut… Komm, lass uns in meine Zauberküche gehen…“

         „Du hast eine Zauberküche?“

         „Natürlich. Schließlich bin ich eine Fee.“

Die beiden mischten einige Kräuter mit Salz, zuerst nahmen sie Pfefferminze, Gundermann,Schafgarbe und Beifuss, probierten und schmeckten es ab. Dann gaben sie noch Pfeffer, Kümmel, Löwenzahnwurzel und noch einige andere auserwählte Kräuter dazu. Sie schmeckten wieder ab. Wurze Luwes Augen glänzten. „Das ist es. Das ist die richtige Mischung, die richtige Würze.“

Die Fee Gabiana nickte und freute sich über das wohl schmeckende Kräutersalz.

         „Wie soll das Kräutersalz heißen? Wir müssen ihm einen Namen geben!“

         Wurze Luwe zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht…?“

         „Aber ich weiß es. Wir nennen es Wurze Luwe – Wildkräutersalz“.

 

Und nun bieten Gabiana und Wurze Luwe gemeinsam das Kräutersalz aus der Dübener Heide auf Messen und Märkten an, und die Fee Gabiana und der Waldwichtel sind sehr gute Freunde geworden.

von Marion Lange